Kochen und mehr ...

Kochleidenschaften entstehen nicht an einem Tag, sie entwickeln sich im Laufe des Lebens immer mehr, anders wie bei einem gelernten Koch, der sein wohl durchdachtes Lehrbuch kennt und massenweiße jeden Tag seiner Gäste servieren muss, kann der Koch oder die Köchin zu Hause frei planen, was auf den Tisch kommen soll.
Aus Eigennütz hat sich schon so manch Talent entwickelt.
Erfahrung der Großeltern und Eltern sind hier auch fördernd, wie ich aus eigener Erfahrung gelernt habe. Der Beruf und das Hobby, Kochbücher herstellen und auch sammeln, vorausgesetzt man ließt diese - sind schon ungemein nützlich …
Ferne Länder, kann man diese bereisen, fördern den Weitblick und das Wissen, was andere Schwiegermütter in der Welt vollbringen.
Die Großmutter des Matthias H. Wituschek sagte immer: bleib im Ländle und iss Spätzle, heißt so viel wie ,,bleib gesund und Kugelrund'' wenn man diesen Satz durchdenkt, war die Erkrankung in früheren Zeiten durch unsaubere Nahrung eine große Gefahr.

© Des Fürsten/König Wussilo Wituschek's Spreewaldeintopf

Zutaten:

1-2 EL Schweineschmalz vom Metzger,
oder hoch erhitzbares Öl (z.B. Sesam, Raps)               150 gr. Speck
1 EL Tomatenmark
3 mittelgroße Zwiebel
je 1 grüner, roter Paprika
je 1 gelber, roter Chili
200 gr. Fleischwurst oder und
300 gr. Original Nürnbergerle 
300 gr. Oberländer (3 Stück)
250 gr. Crevetten oder Flusskrebse
möglichst alles Frisch!
800 ml.  Wildfond, selbstgemacht
100 gr.  Silberzwiebel
150 gr.  Mais
150 gr.  Feine Cornichons
max. 6 x 1 cm
400 gr.  Weiße Bohnen
400 gr.  Kidneybohnen
400 gr.  Schwarze Bohnen
150 gr. Schwarzwurzeln
  90 gr.   Kapern
Dosen / Glaskonserven
Majoran, frisch gemahlener Pfeffer, 
Salz nach Bedarf 
© Matthias H. Wituschek Wendenfürst von Schlepzig

Zubereitung:

Zwiebeln in feine Würfel, Speck in 2 x 3 cm Streifen große Streifen (mit Schwarte),
Paprika grob in Würfel schneiden.
Chili entkernen und längs in feine Streifen und dann 1 cm kurz schneiden.
Fleischwurst der länge nach halbieren und in 1,5 cm dicke scheiben schneiden, die Oberländer in gut 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Nürnbergerle (10 cm) halbieren
Crevetten aus der Schale pulen und Darm entfernen 
Restliche Zutaten (aus den Konserven) gut abtropfen lassen.
 
Schweineschmalz in einem hohen Topf erhitzen, Zwiebel und Paprika andämpfen, Wurstscheiben hinzugeben, kurz mitgaren und Farbe nehmen lassen.
Tomatenmark einrühren kurz mitanrösten und mit dem Wildfond ablöschen.
 
Abgetropfte restliche Zutaten hinzugeben und 
ca. 30 Minuten bei niedriger Temperatur garen, der Eintopf darf nicht kochen!
 © Matthias H. Wituschek Wendenfürst von Schlepzig

Unsere Geschichte:

Wir alle haben eine Leidenschaft, Interesse, Hobby.
Erinnerungen an die Großeltern, die früher alles besser gemacht haben, hatten es aber auch schwerer, im Vergleich zu heute, die Qualität der Zutaten in der Küche aber um ein Vielfaches besser war als das Massenprodukt in heutiger Zeit.
Gehen wir in das Jahr 1970, hier das Gemüse und das Fleisch von den Tieren noch ehrlich gewachsen und gezüchtet wurde ohne EU-Gesetze!
Geschlachtet wurde in fast jeder Metzgerei, was
EU-weit umgeformt wurde, wie Normgurke die gerade sein muss und andere Schwachsinnigkeiten.
Gehen wir in die Zeit vor dem 1.Weltkrieg, in der die Industrialisierung noch nicht so weit heran- geschritten war, die Luft und das Wasser ohne Verunreinigung …
Ging es den Menschen so gesehen doch wirklich besser ohne dass man jetzt weitere Stichpunkte betrachtet?
Wir müssen wieder zurück in eine Zeit, in dem wir unseren Enkeln erzählen können, dass es sich lohnt, unabhängig vom Weltwirtschaftshandel zu sein und unser täglich Brot ehrlich essen können, ohne daran zu denken dass Lobbyisten in Deutschland, Weizen aus China beziehen der mit Chemie die Krebserregend ist auf uns losgelassen wird.
BASF, † - Monsanto, Bayer etc. 
© Matthias H. Wituschek Wendenfürst von Schlepzig

Die Speisekammer


Die Speisekammer der Natur hat vieles zu bieten, bevorzugen wir das was bei uns im Land wächst?
Gehen wir zum Bauern um unser Gemüse einzukaufen, er wird sich freuen.
Im Zuge der Anpassung an unsere Zeit, gibt es vieles konserviert das länger hält und nicht verdirbt, können wir unseren Geldbeutel schonen, oder wir machen ein, so wie es schon die Großeltern gemacht haben?

Weniger ist mehr!
Fleisch, Wurst, Geflügel, Wild und Fisch einmal in der Woche frisch vom Metzger ist ein wenig teurer aber von besserer Qualität!

Vorab auch ein bisschen politische Satire

Auch die verändert Dein Leben beim Kochen

Politisches Buffet im dunkelsten Kerker des Bundeskanzleramts

Politische Speisekarte von Matthias H. Wituschek

  

Klosterschenke Rheinische Republik in Berlin
  

Speisekarte 2017

Montag:  ''Der heiße Dreier'' Jamaika
                   Dreierlei Schnitzel mit Paprikasoße und Ananas
                   Jägersoße und mit
                   Tomate - Tofu überbacken.
  

Dienstag:    Flammkuchen Franz-Joseph Strauß
                      Mit Sauerrahm, Speck und Zwiebel.
  

Mittwoch:  3 große fränkische Nürnbergerle à la Söder
                     Mit Weißkraut, Kartoffelpüree und kleinem Salat.
  

Donnerstag: Schwäbische Maultaschen Thomas Strobl
                        mit geschmelzten Zwiebel und Kartoffelsalat.
  

Freitag: Zanderfilet à la Chr. Freiherr von Stetten
               Auf der Haut gebraten, mit Pfannengemüse und
               Salzkartoffeln


 oder: Veggie - Pfanne Claudia Roth
           Mit buntem Gemüse, Kartoffel in der Schale,
           frischen Kräutern und in Butter geschmolzenen
           Tomaten.
  

Samstag: Pfälzer Saumagen Helmut Kohl
                   Saumagen, Bauernbratwurst und Leberknödel an
                   Sauerkraut und Bratkartoffeln.
  

Sonntag: Berlinisch - Deutsches Kanzlerinnen - Filet
                  Sauleckere Currywurst in pikanter Soße mit Zwiebelwürfel,                  Röstzwiebel, Pommes Frites, kleiner Salat, 

                 Nachtisch Bananen-Sorbet.


 oder:  Diplomatenplatte Gerhard Schröder
            gebratene Medaillons vom Schwein, Rind und Lamm,
            dazu Bratensoße, Grilltomaten, Bratkartoffeln und
            gemischte Salatplatte

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Aus der Schmankerlküche seiner Durchlaucht M.H.W.
 

31.10.2017* Erstausgabe © Matthias H. Wituschek


Politische Speisekarte von Matthias H. Wituschek


Klosterschenke Rheinische Republik 

Teil 2

Aus der Schmankerlküche seiner Durchlaucht M.H.W.
 

Speisekarte nach Belieben 2

Aus der Schmankerlküche seiner Durchlaucht M.H.W.
 

Speisekarte nach Belieben
  

Consommè Mikato nach Art Shinzo Abe
 Japanische Hühnerbrühe mit Glasnudeln und Shiitake.
  

Shio-Ramen, Suppe mit japanischen Schweinebraten – Akihito
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 Griechischer Bauernsalat Alexis Tsipras

  mit frischen Tomaten, Gurke, Paprika, Oliven, Peperoni,
  rote Zwiebel und Rucula in leckerer Marinade.
  

Grüner Salatteller Anton Hofreiter
  Verschiedene Blattsalate mit Rettich und Karotte,
  angemacht mit einem Knoblauch-Dressing
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 Dirty Rice – Barack Obama, nach Art der Südstaaten
 Leckerer Reiseintopf - scharf mit Schweinefilet und Hühnerleber
 und verschiedenen Gemüse.
  

Herzragout Sebastian Kurz
 Rinderherz in einer würzigen Soße an Kartoffelpüree und kleinem Salat.
  

Froschkutteln Winfried Kretschmann
 Kutteln vom Rind in einer sahnigen Soße an Bratkartoffeln mit buntem Salat.
  

Gulasch à la Viktor Orbán
 von der Rinderwade geschmortes Fleisch in einer saftigen Soße an Semmelknödel und Blattsalate an einer leckeren Vinaigrette.
  

Die Eiserne Hand nach Art von Götz von Berlichingen
 Verschiedene Stücke vom Reh und Hirsch an Spätzle, Birnenspalten und  Preiselbeeren, bunter Salatteller.


Käsefondue á la Norbert Lammert 

geschmolzener KAS aus Bonn im großen Kupfertopf,

großer Spieß, mit Brotstücken auf Silberteller und ein Fass Wein nach Stockacher Art.
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Aus der Schmankerlküche seiner Durchlaucht M.H.W.
 

Wildschweinplatte - Horst Seehofer
 Verschiedene Stücke vom Wildschwein, sowie Wildbruch
 an einer beschwipsten Soße, wahlweiße Semmelknödel oder Spätzle
 Blaukraut und Blattsalat.
  

Großes Halili – Alexander Gauland
 Schlachtplatte erlesener Kreaturen wie das weibliche Angusrind, Mufflon uvm.
 an Sauerkraut, Kartoffelknödel, Rote Beete Salat
  

Schwäbische Pfannkuchen (Flädle) Lothar Späth
 Dünn ausgebratene Pfannkuchen an Kartoffelsalat.
  

Königsberger Klopse - Louis Ferdinand von Preussen
 Klöpse von Kalbfleisch und Anchovis in einer Kapernsoße
 an Salzkartoffeln und Ackersalat.


Kalte Kellerstaffeln á la Björn Höcke (Menü)

Harzer Käsesalat mit Bemmchen,

Zunge in Rosinensauce an Kartoffelklöse, gemischeter Salat, 

dazu ein Meißner Schwerter Pils

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    31.10.2017* Erstausgabe © Matthias H. Wituschek


Politische Speisekarte von Matthias H. Wituschek

Klosterschenke Rheinische Republik 

Teil 3


19.11.2017

Der Koch hat heute keine Lust, nach Art von Christian Lindner

Bitte grillen Sie heute selbst und achten Sie auf den Funkenflug der Demokratie


09.02.2018 

Feuerzangenbohle á la Martin Schulz


14.02.2018 (Aschermittwoch)

Hase, maigheach a ròstadh nach Art Markus Söder

Gefülltes Hasenfilet mit Rosenkohlpüree an Salzkartoffeln, Preiselbeerkonfitüre, Beet aus Maronen, Ackersalat süß-sauer mit Brez'n-Croutons

Neujahr 2019 
Des Büffels Schuhsole nach Donald J. Trump
Steak stark durchgebraten, aufgeschnitten und im Burger mit viel
Ketch-up, einem Salatblatt und Käsescheibe auf einem Pappteller serviert.

Hoe (회) - roher Fisch nach Kim Yong Un
in Bosintang, Hundefleischsuppe (보신탕)
Bibimbap (비빔밥) - Reis mit Gemüse und Ei
Dazu koreanisches Bier Maekju (맥주)

Dezember 2019
Maut - Starkbier Anstich  á la Andreas Scheuer in Deutschland
Automatisch einbuchen mit der On-Board Unit Deines Handys für limitfreies Maßbiertrinken

Kanzlerin Angela Merkels letztes Abendmahl 

Kartoffelsuppe mit Croutons und Blutwurst á la Chez Maurize
Rinderrolladen, Rotkraut und Thüringer Serviettenklos an Ackersalat
Käse-Allerlei mit Bauernbrot - Emmanuel Macron
Eisbombe Bakdash á la Syria   -                           03.02.2019

Aus der Schmankerlküche seiner Durchlaucht M.H.W.
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Süßes oder Saures: 

 

Armer Ritter - Andreas Scheuer
Semmel an Passionsfrucht Sabayon
  

Tiramisù di Silvio Berlusconi
Süße Löffelbiskuits schichtweiße getränkt in Vermouth und Marsala.
  

Milchreis - Peter Altmaier
leckerer Milchreis mit gebratener Ananas und Zimt.
  

Große Fraktioneneiszeit
Sechs verschiedene fruchtige Eiskugeln mit Sahne und Minzblättchen im gläsernen Becher serviert.

Feinstaubobst - Obst vom Neckartor Stuttgart nach Fritz Kuhn
Obst an Sauerrahm
 
         31.10.2017* Erstausgabe © Matthias H. Wituschek


Übrigbleibsel einer Ritterstafel - Ein Schweinskopf für Angela Merkel?

Oh Herr, schmeiß Hirn herunter und nimm den Bedürftigen die Regenschirme weg!


Könnte jemand eine vage Vermutung haben, wer sich hinter diesem Kochkittel versteckt?
Ich hätte jetzt einen prominenten Koch aus Franken vermutet, der der Kanzlerin dieses Stück .... serviert.

Wie Wir sind …..                                                                               und Horst Seehofers Wunschgedanke                       Grüne wie Claudia Roth die uns das Essen servieren.                                                                                                         nach Weißwurst, süßer Senf, Brezen und Weißbier

Eine gedeckte Tafel

                            macht das Leben aus

eine Kellnerin mit gesundem Verstand

Leidenschaft aus kochen

Der Ursprung unserer heutigen Küchen, die Burgküche

Die Küchen in Burgen waren schon damals sehr Fassettenreich - in Gestaltung und Größe. Das wichtigste Element die Feuerstelle, die in jedem Jahrhundert verbessert wurde. Der Rauchabzug, Frühe europäische Langhäuser besaßen keine eigene Küche, sondern eine offene Feuerstelle unter dem höchsten Punkt des Gebäudes. Zwischen dieser meist vertieften und mit Steinen ausgekleideten Feuerstelle und dem Eingangsbereich des Hauses befand sich der „Küchenbereich“ in dem die Speisen vorbereitet wurden, hier war meist auch der Platz für die Reibemühle. An Stelle eines Kamins diente ein Loch im Dach als Abzug für den Rauch (Bild oben).

Neben dem Kochen diente diese Feuerstelle auch als Wärme- und Lichtquelle dieser Einraumgebäude. In den größeren Heimstätten der europäischen Adligen war die Küche oft in einem separaten und teilweise vertieften Gebäude um das Repräsentationszwecken dienende Haupthaus vom Rauch frei zu halten (Burg Hohenrechberg). In den Motten des 9. Jahrhunderts konnte dieses Gebäude auch in der Vorburg gelegen sein. 

Die richtige Auswahl der Küchengeräte

Pfannen, Töpfe, Küchenmesser - was soll es für eine Qualität sein?

Hier ist die Entscheidung oft schwer, sich für das richtige, oft auch für eine Qualität die das ganze Leben halten kann, sein Geld aus zu geben.
Früher bekamen junge Mädchen Ihre Grundaussteuer, die Lebensbestimmend war, über die Ehe hinaus.
Heute leben wir in einer Konsumgesellschaft, die schnelllebig ist,- billige Angebote, die aber nicht das versprechen, was sie sollen.

Matthias H. Wituschek Wendenfürst von Schlepzig ist der Meinung, weniger ist mehr, man sollte sich die bessere Qualität aussuchen,
 auch wenn sie ein wenig teurer ist, hält aber länger, vielleicht wirklich ein Leben lang!

Vieles was uns heute die Industrie anpreisen will, sieht in erster Linie toll aus, so wie zum Beispiel eine beschichtete Pfanne, 
kein Bratgut soll am Boden anbraten. Das Ergebnis ist ernüchternd, wenn es schnell gehen soll, das Fleisch ist nicht in kürzester Zeit außen braun,
auch nicht für größere Mengen zur gleichen Zeit.
Real ist dieses Arbeitsgerät aber nicht dafür ausgelegt lange zu halten, die Erfahrung über eine Langzeiterforschung von Herrn Wituschek.
Die Beschichtung hält nicht, auch bei pfleglicher Behandlung wie es der Hersteller angibt.

Hier verhält es sich bei den Küchenmessern gleich, man sollte nicht zum Massenprodukt greifen, auch wenn so mancher Koch,- und Fernsehstar dafür wirbt.

Menü und Speisefolge


Mittelalter
In den oberen Schichten war es üblich, üppige Speisefolgen zu servieren. Je festlicher der Anlass war, desto mehr Gänge gab es. Ein Gang bestand nicht aus einem einzelnen Gericht, sondern aus mehreren Gerichten. Ein Gang bedeutete damals ein Gang der Dienerschaft in die Küche und wieder zurück, wobei beispielsweise zehn unterschiedliche Gerichte aufgetragen werden konnten. Ein Menü bestand meist aus drei Gängen und somit aus mehreren verschiedenen Speisen. Verschiedenste Fleischsorten, Saucen, Kuchen, Eier, Fische, Vögel, Kaninchen, Wachteln, Äpfel, Birnen, Trauben, Steinobst wie Kirschen, Zwetschgen und vieles mehr deckten bei einem Festmahl die Tafeln. Je größer die Auswahl und der Tisch waren, desto weniger hatte der Einzelne die Möglichkeit alles zu probieren. Man aß nur von den Speisen, die in unmittelbarer Nähe standen, deshalb musste darauf geachtet werden, den Ehrengästen die vornehmsten Speisen zu servieren. Es gab also nicht nur für die Gäste eine Tischordnung, sondern auch für die Speisen, wobei zu beachten war, dass die Gäste die Speisen sehen konnten, auch wenn sie sie nicht aßen. Die Üppigkeit der Speisen hatte weniger mit der Lust des Essens zu tun, sondern meistens vielmehr mit der Lust des Gastgebers seinen Reichtum zu zeigen. So gab es fast bei jedem Festmahl auch “Schaugerichte”, welche mit großem Aufwand hergestellt wurden, aber nicht essbar waren - in der heutigen Zeit für die Fotografen geeignet.
1. Gang: Suppe mit verschiedenster Einlagen (Fridatten, Klose u.a.)
2. Gang: Verschiedene Saucen, Gebratenes Fleisch, gedünsteter oder gebratener Fisch, Kalbspasteten, Sülzen.
3. Gang: Aalpasteten, verschiedene Würste
4. Gang: Hasenpfeffer und Koteletts, Erbsen, Eingepökeltes, Rind- und anderes Fleisch, gekochter Aal und anderer Fisch
5. Gang: Braten (von Kaninchen, Rebhuhn, Kapaun etc.), Fisch (Hecht, Wolfsbarsch, Karpfen)
6. Gang: Wildgeflügel mit Soße, Milchreis, Pasteten mit heißer Soße, Aal
7. Gang: Lerchenpastete, Fleischpastete, Milch mit Speck, süßer Pudding
Nachspeise (Desserte): Verschiedene Süßspeisen (Eingemachtes, Pasteten, Kuchen, Waffeln), Dörrobst (Feigen, Datteln, Weintrauben), geschälte Nüsse und gewürzter Wein (s. Hypocras).
Ein ma. Festschmaus in einem dt. Bürgerhaus könnte aus folgenden Gängen bestanden haben:
1. Gang: Fladenbrot mit Griebenschmalz
2. Gang: Eier in gelber Soße
3. Gang: Flusshecht-Suppe
4. Gang: Rindfleisch mit Rosenkohl
5. Gang: Spanferkelbraten
6. Gang: Kapaunenpastete
7. Gang: Käse
Nachspeise: Bratäpfel.



Völlerei


Die Völlerei bei diesen Festtagen hatte aber auch etwas mit den damaligen Lebensumständen zu tun, da sich niemand sicher war, „ob er auch morgen satt wird”. Einen Genuss auf spätere Zeiten zu verschieben, schien sinnlos zu sein, da das Leben voller Gefahren und Unsicherheiten steckte. Viel sinnvoller erschien es den damaligen Menschen stattdessen, sich an dem Hier und Jetzt zu erfreuen und das Leben solange auszukosten wie es noch möglich war. Durch reichliches Essen und Trinken fühlte man sich frisch und lebendig und versicherte sich so seines Daseins.
Außerdem wurde Esslust, Völlerei auch noch dadurch begünstigt, dass körperliche Beleibtheit als Ausweis für Macht Reichtum und Stärke galt. Nach Vorstellung des Adels zeichnete sich ein ritterlicher Held beispielsweise auch durch seinen „robusten Appetit” aus.
Um eine Vergiftung des Essens von wichtigen Gästen zu verhindern, wurden die Speisen der Ehrengäste in abgedeckten Schüsseln serviert.

Die Speisenfolgen (Menü) in verschiedene Ausführungen

Das klassische Menü:

kalte Vorspeise (Hors d'œuvre froid)
Suppe (Potage)
warme Vorspeise (Hors d’œuvre chaud)
Fischgericht (Poisson)
großer Fleischgang (Pièce de résistance, Relevé, Grosse pièce)
warmes Zwischengericht (Entrée chaude)
kaltes Zwischengericht (Entrée froide)
Sorbet (geeister Schaumwein, zählt nicht als Gang in der klassischen Menüfolge)
Braten oder Salat (Rôti, Salade)
Gemüsegericht (Entremets de légumes)
warme Süßspeise (Entremet de douceur chaud)
kalte oder geeiste Süßspeise (Entremet de douceur froid, entremet de douceur glacée)
Würzbissen (Savoury)
Käse (Entremet de fromage)
Nachspeise (Dessert = pièces montées: kunstvoll gestaltete Torten, Kuchen, Konfekt und Pralinen)

Das Moderne Menü:

kalte Vorspeise (Hors d’œuvre froid)
Suppe (Potage)
warme Vorspeise (Hors d’œuvre chaud)
kaltes Zwischengericht oder Salat (Entrée froide, Salade) oder warme Vorspeise (Hors d’œuvre chaud)
Suppe (Potage)
warmes Zwischengericht (Entrée chaude)
Fischgericht (Poisson)
Sorbet (zählt nicht als Gang in der klassischen Menüfolge)
Hauptgericht
Käsespeise (Entremet de fromage

Bufett

Das Büfett ist eine direkte Art der Speisenpräsentation. Statt eine Menüfolge (z. B. Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) am Tisch des Gastes zu servieren, werden bei einem Büfett die Speisen auf einem Tisch aufgetragen und der Gast kann sich seinen Vorlieben entsprechend selbst bedienen. Neben der Selbstbedienung gibt es noch Teilbedienung am festlichen Büfett (Köche servieren) oder Kombinationen aus Á la carte und Büfett. Eine besondere Art ist das sogenannte fliegende Büfett ohne Büfettaufbau. 
Modern ist diese Art heute als Dauereinrichtung in chinesischen Restaurants.
In Hotels und Pensionen wird das Büfett gern als Frühstückspräsentation oder Brunch hergenommen, das jeweils zeitlich begrenzt ist.

Nahrungsaufnahme in der Zukunft



Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, Essen ist auch Geschmackssache, ist Kultur, manchmal sogar auch Kunst.

Durch die Globalisierung und großen Massenwanderung von Menschen, kann die Regionalität unserer Essgewohnheiten sich stark ändern.
Doppelter Nahrungsbedarf, mehr Fleisch, weniger Hunger: Wie können Zukunftsszenarien für den globalen Nahrungsmittelbedarf bis 2100 aussehen?
Essen als Zweck der Sättigung
Auf der Erde leben immer mehr Menschen und der Bedarf an Nahrung für die wachsende Bevölkerung steigt natürlich genauso rasant In den letzten 50 Jahren hat sich die globale Nahrungsproduktion bereits verdreifacht.
Wie sich dieser Bedarf weiter entwickelt und wie er sich zukünftig decken lässt, ist gleich doppelt wichtig. Erstens müssen alle Menschen genug zu essen bekommen.
 Zweitens müssen zukünftige Modelle auch wachsende Umwelteinflüsse aus der Landwirtschaft einbeziehen.
Die größte Gefahr ist die Rodung unserer Wälder und Urwälder für eine Massenproduktion für Fleisch, Obst und Gemüse, wie das Ziel vieler Präsidenten Südamerikas zur Zeit 2019 ist.

Der Erfahrungsschatz unserer Vorfahren und die eigene Erfahrung,

kochen zu lernen.


Kochen lernen durch Großeltern, Eltern die Ihren Wissensschatz weitergeben, Bücher und heute das Internet, in dem man sich in Kochrezepte einlesen kann, Geschmackssinne trainieren, eigene Rezepte erfinden, hinaus in die Welt schauen und erfahren dass der Bauer nicht nur von dem lebt, was Ihm tagtäglich das gleiche gibt, nach dem Sprichwort:
 ,,Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht''
gibt es bei mir nicht!

Nachhaltig kochen

Für mich als Hobbykoch ist nachhaltiges kochen, in dem man Energie sparen kann sehr wichtig, hierzu zählen Material und Beschaffenheit der Kochgeräte wie der auf dem Bild dieser Topf mit Kupferboden, der die beste Leitfähigkeit aufzuweißen hat, schnell und hoch erhitzbar um das Bratgut schonend zu garen, außen schnell kross und innen saftig, so wie man sich es aus der Profiküche vorstellt.
Auch wichtig ist die Reinigung solcher, leichtes reinigen sollte Maßstab sein. Dieser Topf von einem unbekannten Hersteller ist cirka 30 Jahre alt.

Handwerk hat goldenen Boden

Ursprung der Braukunst


Deutsche Klöster als Keimzelle der Brauwissenschaft

Im Mittelalter braute man in den Klöstern zunächst für den eigenen Bedarf. Schritt für Schritt setzte sich im Laufe der Jahre der Export durch, und die Klosterbrüder brauten Bier zur Abgabe an Fremde und Ausschankstätten in der Umgebung ein. Im 7. Jahrhundert begann schließlich die systematische Entwicklung der Brautechnologie in den Klöstern Mitteleuropas. Die Mönche, die für das Brauen des Klosterbieres abgestellt wurden, waren insofern ein wichtiger Teil der Klostergemeinschaft, da sie für das leibliche Wohl in großem Maße verantwortlich waren. Zur Fastenzeit stellte das Bier nicht nur das tägliche Getränk, sondern auch die Nahrung der Klosterbrüder dar. Narrenfreiheit geht vielleicht etwas zu weit, aber die Brauer waren durch die Aufsicht über den zeitintensiven Brauprozess bei der Einhaltung der strengen Klosterregeln doch etwas „außen vor“. Solange gutes, nährreiches und frisches Bier floss, war alles in Ordnung.

Bier war in der Zeit des Mittelalter ein sauberes Keimfreies Getränk im Gegensatz zum Wasser das in dieser Zeit noch nicht frei von Bakterien war, erkranken mehr Menschen an Wasser als an einer Alkoholikerleber.

In Klöstern wie Weihenstephan, Weltenburg, Andechs und vielen anderen wurde der Brauprozess studiert, Abläufe wurden hinterfragt, neue Rezepturen getestet und es wurde mit Heilpflanzen experimentiert. Jeder Brauvorgang, jedes Rezept wurde notiert und von Brauer zu Brauer weitergereicht. Im Vergleich hierzu war die Braukunst, die in den weltlichen Gasthäusern exerziert wurde, zur damaligen Zeit immer noch eher ein glücklicher Zufall, und die spontan einsetzende Gärung wurde als Gottes Tat begrüßt. Technisch im Brauprozess entscheidende Instrumente wie beispielsweise das Kühlschiff oder der Braukessel wurden in den Klosterbrauereien entdeckt oder weiterentwickelt. Oftmals sind die Brauer auch auf Wanderschaft gegangen und haben sich in anderen Klosterbrauereien neues Wissen angeeignet. So sind die Erkenntnisse in der Brauzunft über die Grenzen der Königreiche weitergetragen worden.

Ein Meilenstein auf dem Weg zu geschmacklich gutem und haltbarem Bier war der Einsatz des Heilkrautes Hopfen im Brauprozess. Im 12. Jahrhundert haben Mönche mit Hopfen dem Bier seinen typisch bitteren Geschmack verliehen und es länger haltbar gemacht. Vorher wurde beim Brauen die sogenannte Grut eingesetzt – ein Kräutergemisch, dessen Zusammensetzung von Region zu Region, von Braumeister zu Braumeister variierte. Als häufigste Zutaten sind Porst (Schweden und baltische Landstriche) und Gagelstrauch (Norddeutschland, Dänemark, Niederlande und Belgien sowie England) überliefert. In bestimmten Rezepturen wurde als Grut auch Anis, Beifuß, Heidekraut, Ingwer, Kümmel, Lorbeer, Mädesüß, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Orangenschale, Wacholder und Zimt eingesetzt, um dem Bier fruchtig-würzige Aromen einzuhauchen. 

Renaissance - Moderne


Im Norden Deutschlands entstanden zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert zahlreiche Brauereien, die zu einem bedeutenden Handwerkszweig aufstiegen. Norddeutsche Biere waren sogar bis nach Indien bekannt und wurden via Pferdewagen und Schiff versendet. Der Süden Deutschlands zog nach, und der Bayernherzog Wilhelm V. beispielsweise veranlasste, ein eigenes Brauhaus zu bauen, damit der Hofstaat endlich bayerisches Bier trinken konnte und nicht mehr auf nordische Importe angewiesen war, holte man erfahrene Braumeister aus dem Norden um die Bierkunst im Südwesten Baden, Württemberg und Bayern besser zu entwickeln

Während im Norden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das Bier unter der Konkurrenz von exotischen Getränken wie Kaffee oder Tee litt, entstand in Bayern eine Brauerei nach der anderen, und Bier wurde zum Volksgetränk Nummer eins.

Schwäbisch Echt

Satire muss sein © woischt Karle, jetzad gibts a ganz besonders Öl, was moinscht? .... 
 Ha ! Seitenbacher Heizöl, Heizöl do nemmscht jeden morge en Löffel dr vo, no gohts Dir sauwohl - Seitenbacher Heizöl, Heizöl von Seitenbacher.


Original aus der Seitenbacherwerbung ist das Hanföl, das in der Radio,- und Fernsehwerbung gesendet wird.

Hanföl ist ein fettes Pflanzenöl, das aus den Samen des Nutzhanfs (Cannabis sativa) gewonnen wird. Es wird oft mit anderen öligen Hanfprodukten verwechselt, von denen es abgegrenzt werden muss.

In der Küche findet das Hanföl folgende Verwendung

Aufgrund seines Fettsäurespektrums, das alle für den Menschen wichtige essentielle Fettsäuren enthält, gilt Hanföl als ernährungsphysiologisch hochwertiges Pflanzenöl und wird gerne in der Küche gebraucht. Einsatz findet es vor allem wegen seines nussigen Geschmacks als Speiseöl bei der Zubereitung von Salaten, Dressings, Soßen, Marinaden und Brotaufstrichen. Wegen seines relativ niedrigen Rauchpunktes von etwa 165 °C sollte es jedoch nicht zum Braten oder Frittieren verwendet werden, da sich sonst die Fettsäuren bei einer höheren Temperatur zersetzen und sich so auch der Geschmack des Öls ändern würde. Unbedenklich ist dagegen die Nutzung von Hanföl zum Dünsten und Dämpfen.

Leidenschaft aus kochen

Hier folgt in Kürze mehr.


Zitadelle und frühe Wendenburg
 Berlin Spandau

 Vor der Völkerwanderung hatten suevische und langobardische Stämme das Gebiet inne, später slawische Stämme wie die Wenden, die König Heinrich I. 928 unterwarf; Otto I. gründete 946 und 949 die Bistümer Havelberg und Brandenburg und setzte Gero als Markgrafen der Ostmark ein; 965 teilte er das Gebiet in Thüringer-, Ost- und Nordmark. Albrecht der Bär nannte sich Markgraf von Brandenburg, unterwarf die Mittelmark und Prignitz und befestigte seine Herrschaft durch Vertreibung der aufrührerischen Wenden und Ansiedelung deutscher Ritterfamilien.

Vor dieser Geschichte:

''Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. Ganz Brandenburg ist von den Römern besetzt... Ganz Brandenburg? Nein! Ein von unbeugsamen Wenden bevölkertes Dorf Schlepzig hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten''.

Als Gründungsdatum der historischen Mark Brandenburg gilt der 11. Juni 1157, als sich Albrecht mit der Rückeroberung der Brandenburg das Gebiet endgültig aneignete und zum Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation machte. Seine Nachfolger erwarben Pommern, das Land Stargard, die Uckermark, das Bistum Lebus und gründeten viele neue Städte.
Kaiser Sigismund verlieh dem Burggrafen von Nürnberg Friedrich VI. aus dem Hause Hohenzollern 1415 die Mark Brandenburg, auf dem Konzil zu Konstanz erhielt dieser die förmliche Belehnung als Friedrich I., Kurfürst zu Brandenburg.
Von 1415 bis 1918 unterstand die Region dem Fürstengeschlecht der Hohenzollern. Von 1701 bis 1946 teilte die Mark Brandenburg die Geschichte des preußischen Gesamtstaates als dessen Kernland. Die 1815 geschaffene preußische Provinz Brandenburg (ohne die Altmark) wurde nach dem Kriegsende 1945 zum Land Brandenburg (ohne die Neumark östlich der Oder). In der DDR wurde die Region in drei Bezirke geteilt. 1990 wurde das Land Brandenburg als Land der Bundesrepublik Deutschland neu gegründet.
Rückblick:
Die alten Stämme wurden von römischen Erobern vertrieben, siehe Limes, Befestigungsanlagen - Eroberung der Römer Germaniens.
Mittelalter Burgen und darauf folgende Schlösser.